ich hab sie ja immer für völlig dämlich gehalten, aber scheinbar ist sie einfach gemeingefährlich (und dämlich.)
die Zeit schreibt:
Es klingt völlig absurd, widerspricht jeglichen pädagogischen Erfahrungen mit der rechtsextremen Szene und ist doch bittere Realität. In Dortmund sollen 30 militante Neonazis im Rahmen eines Modellprojekts zusammen mit 30 demokratischen Jugendlichen über die Zukunft Dortmunds diskutieren. Das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ von Familienministerin fördert dieses Vorhaben mit rund 300.000 Euro.
Die taz schreibt, dass das zur Neugestaltung verfügbare Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof 3,4 Mio. Quadratmeter bemisst. Etwa genau soviel, wie Berlin Einwohner zählt.
Wäre es da nicht sinnvoll, wenn, jeder Berliner genau 1qm bekommt und selber über die Verwendung entscheiden darf?
Warum gibts bei uns nich sonen geiles Format? Harald Schmidt meinte damals nach seiner Weltreise Kreativpause ja, er würde sich nun Jon Steward als Vorbild nehmen um ähnliches hier zu etablieren. Hat er ganz schön vergeigt.
Danke ihr Amis für nen vernünftigen Wahlausgang! Danke CNN für die klasse Berichterstattung! Während ARD, ZDF und co. kalten Kaffee von vorgestern aufkochen, erfahre ich hier die demografischen Hintergründe in den einzelnen Staaten und Bezirken. Die wahlentscheidenden Themen werden miteinander verglichen und interessante Analysen und Diskussionen werden geboten.
Außerdem: CNN hat diese überkrasse Starwars-Hologram-Technik von George Lucas gekauft und projeziert so seine Reporter und Will.I.Am ins Studio. TV-Revolution! The Future, now! Crazy!
Edit: Just in diesem Moment: CNN Projection: Barack Obama wird der 44. Präsident der USA.
Yeah!
Edit: John McCain Concession Speech: Tolle Rede von McCain, zeigt echte Größe in seiner Gratulation. Peinlich: das Gebuhe, die Pfiffe und das USA-Gebrülle der Crowd bei jeder Erwähnung von Obama. Fehlten nur noch die "kill him"-Rufe.
Achja, Palin war auch da, durfte aber nicht reden. Richtig so.
Es wird ein Porträt des umstrittenen Populisten gezeichnet, irgendwo zwischen "verletzlicher Diva und maßloser Selbstüberschätzung".
Und es wird die Frage aufgeworfenm ob Beileid, Mitleid, Betroffenheit nicht völlig fehl am Platze sind, angesichts solcher Äußerungen? "Ein "tragischer Vorfall", aber man soll "also nicht dauernd, also Krokodilstränen für einen, äh, abgeschobenen Drogendealer" vergießen. So sprach Jörg Haider 1999, nachdem der schwarze Asylbewerber Marcus Omofuma bei seiner Deportation, zusammengeschnürt und mit Klebeband geknebelt, gestorben war. Drogendealer war Omofuma natürlich keiner."
Haider ist tot. Wer die ganze Diskussion um Genugtuung und Beileid imho treffend auf den Punkt bringt, ist er hier. Danke René, dafür dass du dich mit dem posten dieses Vids doch noch gut aus der Affäre gezogen hast und ich deinen Standpunkt nu verstehe.
Jay Smooth, Gründer von hiphopmusic.com und New Yorker Radiomoderator erklärt versteht die Finanzkrise selber nicht, macht das aber recht unterhaltsam.